In Altenkunstadt erfolgte kürzlich der erste Spatenstich für das Modellprojekt „In der Heimat wohnen – ein Leben lang“, der den Beginn der Bauarbeiten für 20 seniorengerechte Wohnungen darstellt. Dieses Projekt konnte durch eine Zusammenarbeit der Friedrich-Baur-GmbH, der Gemeinde Altenkunstadt und des Caritasverbands realisiert werden. Insbesondere die Investitionen der Friedrich-Baur-GmbH im Landkreis Lichtenfels unterstützen das Modellprojekt.
Auch Altenkunstadt bekommt nun ein Wohnprojekt nach dem Konzept "In der Heimat wohnen". Bürgermeister Georg Vonbrunn, Geschäftsführer Bernhard Betz von der Friedrich-Baur-GmbH als Bauträger, Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein und Lichtenfels' Caritas-Geschäftsführer Richard Reich unterschrieben jetzt die Kooperationsverträge. Baubeginn wird im Mai sein.
„Als Gesicht der Caritas in Coburg und Lichtenfels“ bezeichnete ihn Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein bei der Feier im Pfarrzentrum St. Marien, Dort feierte Richard Reich seinen 60. Geburtstag mit vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Caritas.
Unter dem Motto „Eine Million Sterne: Lasst Hoffnung leuchten – für Menschen in Not hier und weltweit“ sollen am 12. November überall in Deutschland auf öffentlichen Plätzen Lichtermeere aus Kerzen leuchten. Das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) des Caritasverbandes der Erzdiözese Bamberg beteiligt sich an der bundesweiten Solidaritätsaktion von Caritas international. Denn in diesem Jahr wird die Jahreskampagne der Caritas „Kein Mensch ist perfekt“ aufgegriffen, welche sich für das vorurteilslose Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung einsetzt.
"Es ist gut, dass es euch gibt. Denn ihr sichert unsere Arbeitsplätze." Mit diesen Worten dankte Geschäftsführer Hans Vonbrunn den Beschäftigten der Werkstätten St. Joseph bei der Einweihung der neuen Betriebsstätte in Lichtenfels. Die Werkstätten bieten am Obermain insgesamt 475 Arbeitsplätze für Behinderte sowie 110 Stellen für das Personal und erwirtschaften mehrere Millionen.
Einen grenzübergreifenden Austausch zur Weiterentwicklung ehrenamtlichen sozialen Engagements haben die Caritasverbände der Diözesen Bamberg und Leitmeritz vereinbart. In der „Vierzehnheiliger Erklärung“ nennen sie als gemeinsames „Ziel, Ehrenamtliche bei der Gestaltung sozialer Arbeit verstärkt zu beteiligen.“ Weihbischof Werner Radspieler und Caritas-Präsident P. Jozef Szeliga unterzeichneten die Erklärung am 14. Mai in Vierzehnheiligen.
„Die Caritas darf niemals getrennt werden von der Glaubensverkündigung“, erinnerte der Bamberger Weihbischof. Liturgie, Verkündigung des Wort Gottes und Caritas gehörten untrennbar zusammen und seien die drei Wesensmerkmale der katholischen Kirche, so Radspieler in der barocken Basilika Vierzehnheiligen bei einem Gottesdienst der Caritasverbände der Diözesen Bamberg und Leitmeritz.
Beim Förderpreis „Kommunale Seniorenpolitik“ 2010 hat in der Kategorie der kreisangehörigen Städte und Gemeinden Altenkunstadt den ersten Platz erzielt. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt, dass die Gemeinde „durch großes bürgerschaftliches Engagement ein seniorenpolitisches Gesamtkonzept erarbeitet hat, das sich insbesondere durch eine bürgernahe Darstellung auszeichnet.“ Im Mittelpunkt des Konzepts steht das Modell „In der Heimat wohnen“ von Caritas und Joseph-Stiftung.
Altenkunstadt, Hollfeld und Lehrberg sind die drei Standorte im Modellprogramm „Innovative Altenhilfekonzepte“ des bayerischen Sozialministeriums, die im Erzbistum Bamberg liegen. Das Programm fördert finanziell sozialpädagogische Fachkräfte, die neue Wege entwickeln, wie man Nachbarschaftshilfe, Quartiersarbeit und das Wohnen von Menschen mit Pflege- oder Hilfebedarf im eigenen Zuhause koordinieren und vernetzen kann. Bei einem Treffen tauschten sich jetzt die Fachkräfte über den Stand ihrer Arbeit aus.