Der Vorstand des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg e.V. hat in seiner Sitzung am 11. Dezember entschieden, sich im Landkreis Lichtenfels bei der stationären Altenhilfe auf die Standorte Altenkunstadt und Burgkunstadt zu konzentrieren. Dem Beschluss war die Entscheidung der Friedrich-Baur GmbH vorausgegangen, das Friedrich-Baur-Altenwohn- und Pflegezentrum St. Kunigund in Altenkunstadt zu erweitern. Dort sollen rund 50 neue Pflegeplätze entstehen.
Den 2. Preis in Höhe von 1000 Euro und eine Ehrenurkunde hat das das Projekt „Fit fürs Leben. Kompetenztraining für Jungs, ein toller Kerl werden“ des Caritasverbandes Lichtenfels im Rahmen eines vom Landes-Caritasverband Bayern und der katholischen Liga Bank ausgelobten bayernweiten Wettbewerbs gewonnen. Mit einer Ehrenurkunde wurde ein weiteres Lichtenfelser Caritas-Projekt ausgezeichnet, das „Freiwillige Soziale Schuljahr.“
18 Alten- und Krankenpflegerinnen aus Einrichtungen der Caritas erhielten ihr Zertifikat als Palliative Care-Pflegefachkraft. Elisabeth Nüßlein, Fachreferentin für den Bereich Hospizarbeit beim Diözesan-Caritasverband Bamberg, überreichte zusammen mit der Kursleiterin Birgit Wullenkord die Urkunden bei einer kleinen Feier in der Hospizakademie Bamberg.
Wenn Menschen ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen können, bedeutet das meist, dass ihr gewohntes Lebensumfeld, ihren Heimatort verlassen und in ein Altenheim ziehen. Die meisten Seniorinnen und Senioren wünschen sich aber, möglichst lange in der vertrauten Umgebung zu bleiben. Das Modell „In der Heimat wohnen“ erfüllt ihnen diesen Wusch, indem es neben pflegegerechten Wohnungen ambulante Pflege sowie Beratung anbietet. Für Lehrberg (Landkreis Ansbach), Hollfeld (Landkreis Bayreuth) und Altenkunstadt (Landkreis Lichtenfels) wurde jetzt beschlossen, Wohnanlagen nach diesem Modell zu errichten.